Adel
der
Altmark

Die
Wappen

von Görne

Uradel aus dem Magdeburgischen und der Mark Brandenburg, hier schon 1317 urk. auf Werder; ein nach ihm benanntes Besitztum ist Nieder- Görne bei Osterburg. Eine 1685 ausgestorbene Familie schrieb sich v. Dalchau, nach dem Gut im Osterburgischen und führte auch das gleiche Wappen.
Schild: In S. ein natürliches Weinmesser mit r. Griff, quergelegt, begleitet von 3 gr. Kleeblättern 2,1.
Helm: Gr.-s. bewulstet, ein Hirschgeweih nat. Farbe, dazwischen ein gr. Kleeblatt. Decken: Gr. – s.
Varianten:
Die Kleeblätter b., die Decken b.-s.
Der Helm gekrönt.
Die Kleeblätter 1,2 gestellt, ebenso in der Helmzier im Hirschgeweih. 
 Schildhalter: 2 widersehende Löwen

Görne II

Dies altritterliche, aus Nieder-Görne in der Altmark stammende, sehr angesehene und zeitweise sehr ausgebreitete Geschlecht ist in der Altmark erst in diesem Jahrhundert erloschen, blüht aber noch in den anderen Teilen der Mark und anderswo fort. Es tritt in seiner Heimat zu Anfang des 14. Jahrhunderts auf, einer der ersten ist Riszard v. G. auch von Dalchow auf seinem Siegel 1323 genannt. Dieses Siegel macht uns mit dem ältesten, von dem heutigen ganz abweichenden Schildzeichen bekannt.

Schild: mit Kleeblättern bestreut, darin ein schrägrechts gelegtes Hackebeil