Adel
der
Altmark

Die
Wappen

von dem Knesebeck

Trotz neuerer Forschungen über dieses Geschlecht ist noch nicht ausgemacht, ob es sich um zwei Ge- schlechter des gleichen Namens handelt. Seit 1641 werden beide Wappen vereinigt geführt, somit be- trachten sich beide Familien als Zweige eines Stammes. Die sog. Weiße Linie führte das Vogelfuß-, die schwarze das Einhorn–Wappen. Stammsitz der altadligen, zum lüneburgischen Dienstadel gehörigen Geschlechter von dem Knese- beck ist der gleichnamige Ort umweit von Wittingen. Erstes urk. Auftreten im 12. Jahrhundert.
Hauptgüter der W. Linie mit dem Vogelfuß sind Tylsen in der Altmark, der Schw. Linie (mit dem Einhorn) Ahlum und Langenapel in der Altmark sowie Wittingen im Lüneburgischen.
Der Familie steht seit 1374 das Erb-Kämmereramt im Fürstentum Lüneburg-Celle zu.

Schild: Quadriert, 1 und 4 s. mit r. , im Knie gebogenem Vogelfuß, 2 und 3 rotes Einhorn, nach innen gewendet.
Helm: Vor 5 abwechselnd # und s., nach rechts gebogenen, Hahnenfedern 3 Fahnen, r.-w.-r., rechtshin wehend.
Decken: R. und s.

Links: Das “Neue Schloß” Tylsen, Stammsitz der “Vogelfuß-Linie” der von dem Knesebeck. Es wurde 1945 durch Brandstiftung mutwillig zerstört.

Unten: Langenapel - aus dem einstigen Stammsitz der “Einhorn”-Linie wurde das erste “Sozialistische Dorf” der DDR. Heute gibt es wieder einen neu erbauten landwirtschaftlichen Betrieb der Knesebecks in Langenapel.

Der Lebensweg des letzten Besitzers von Langenapel, Wasmod von dem Knesebeck, ist typisch für das Schicksal vieler Adelsfamilien in unserer Zeit.
Aufgeschrieben von Dr. Block.

Bericht von Familientag der von dem Knesebeck 2003 in Lanenapel

Offizielle Homepage des Familienverbandes: http://www.von-dem-knesebeck.org/