Adel
der
Altmark

Die
Wappen

von der Schulenburg

Schulenburg I

Dieses alte, ausgezeichnete, außerordentlich ausgebreitete Geschlecht in seiner Heimat, der Altmark (nach anderen Quellen stammen sie aus dem Lüneburgischen), in der adeigen Linie noch gegenwärtig fort. Dieselbe hat auch in der Provinz Sachsen noch Grundbesitz. Die meisten und am stärksten begüterten Zweige haben den Grafenstand. Die Familie besaß (seit 1341) und besitzt noch das Erbküchenmeisteramt der Kurmark Brandenburg, eine der gräfl. Linien das Erbkämmereramt in Thüringen. Das alte einfache Stammwappen, wie wir es hier nach alten Siegeln wiedergeben, ist schon seit 400 Jahren außer Gebrauch gekommen.

Schild: W. mit 3 r. Raubvogelfüßen (nicht Greifenklaue, wie es oft irrig heißt). 2,1 Helm: 2 der Vogelfüße nebeneinander nach oben gekehrt. Decken: R. und W.

Schulenburg II

Das seit dem Anfange des 16. Jahrh. in Gebrauch stehende quadrierte (vermehrte) Wappen soll diese Vermehrung als Bezug auf das Erbküchenmeisteramt erhalten haben. Nach anderer Meinung ist der hinzugetretene Schild das Wappen einer ausgestorbenen und beerbten Familie v. Roketz.

Schild: Quadriert, 1 und 4 das Stammwappen, 2 und 3 g. mit einem von rot und w. quadriertem schreitenden Stier, dessen Kopf mit 3 von r. und w. gestreiften Fahnen besteckt ist. Helm: Wachsender wilder Mann, das Haupt mit 3 gr. Federn besteckt, in jeder Hand einen der Vogelfüße haltend. Decken: r. und w.

Einer der ersten Mitglieder des Hauses Schulenburg, deren Wirken überregionale Bedeutung hatte, war der Bischof von Brandenburg, Dietrich von der Schulenburg. Hier ein Bericht über sein Leben und Wirken von Dr. Ernst Block.

Bedeutend in der europäischen Geschichte war Graf Matthias v.d. Schulenburg, Feldmarschall in Diensten der Republik Venedig. Ein eigener Beitrag .

Beetzendorf - das Stammhaus der Grafen von der Schulenburg

Beetzendorf - die restaurierte Toran- lage zum Apenburger Hof. Es ist das freiherrliche Gut der v.d. Schulenburg

Paul Werner v.d.S. erwarb vor
einigen Jahren wieder das Gutshaus
in Apenburg.

Links:
Propstei in Salzwedel

von der Schulenburg
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Das Schloß Angern gehört seit 1997 wieder den Schulenburgs, es wurde von Graf Alexander Friedrich Christoph samt 800 ha Forst und 150 ha zurückgekauft. Empfehlenswert die Homepage:

http://www.schlossangern.de/index.htm

Rechts: Schloß Angern 1848 und 1998

Neumühle - Deutschlands jüngstes Schloß. Es gehörte den Grafen v.d. Schulenburg.-Wolfsburg
unten: Schloß Altenhausen